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Labbadia neuer Trainer

Heynckes zu Bayer - Labbadia frei für HSV

Leverkusen - Streit mit überraschendem Ausgang: Bayer 04 Leverkusen hat Jupp Heynckes als neuen Trainer für die kommende Fußball-Saison verpflichtet und zugleich seinem bisherigen Coach Bruno Labbadia die Freigabe für den angestrebten Wechsel zum Bundesliga-Konkurrenten Hamburger SV erteilt.

Damit fand das Tauziehen zwischen dem Werksclub und dem HSV um Labbadia ein unerwartetes Ende. Zuvor hatte Labbadias bisheriger Arbeitgeber die Hanseaten wegen ihrer Abwerbung des noch unter Vertrag stehenden Coaches heftig attackiert.

Zeitgleich gaben beide Vereine ihre Trainer-Verpflichtungen bekannt. Der 64-jährige Heynckes einigte sich per Handschlag bis Juni 2011 mit dem Werks-Club. Sein 21 Jahre jüngerer Vorgänger, der seinen Abschied von seiner ersten Erstliga-Station als Trainer mit kritischen Äußerungen über Verein, Spieler und Manager forciert hatte, erhält beim HSV ebenfalls einen Zweijahresvertrag und ersetzt Martin Jol. Der Niederländer war trotz laufenden Kontraktes mit den Norddeutschen zu Ajax Amsterdam gegangen. Heynckes wird am 5. Juni in Leverkusen vorgestellt, Labbadia zeigt sich den Medien einen Tag später. Es wird spekuliert, dass der HSV eine Ablösesumme für Labbadia von geschätzten 1,3 Millionen Euro an Bayer überweisen muss.

Während mit Labbadias Abgang Richtung Hamburg spätestens nach dem verlorenen DFB-Pokal-Finale gegen Werder Bremen (0:1) gerechnet worden war, kam die Berufung von Heynckes unerwartet. Der Mönchengladbacher hatte in den letzten fünf Spielen der gerade abgelaufenen Saison Bayern München als Nachfolger von Jürgen Klinsmann betreut und den deutschen Rekordmeister noch als Tabellenzweiter in die Champions League geführt. Anschließend schien es, als wolle er sich wieder zurück in sein Rentner-Dasein begeben.

«Ich habe mich sehr über das Interesse von Bayer 04 gefreut», wurde Heynckes in der Mitteilung des Vereins zitiert. «Während meines kurzen Gastspiels in München habe ich gemerkt, dass es noch in mir brennt.» Er sehe großes Potenzial bei der Mannschaft. Bayer-04-Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser ist überzeugt, «dass gerade unsere junge Mannschaft von seiner Erfahrung und seiner natürlichen Autorität profitieren wird».

Die Hamburger setzen indes in Labbadia auf einen Vertreter der jungen Trainer-Generation. Labbadia identifiziere sich voll mit der Aufgabe, sagte Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer: «Er steht für absolute Professionalität, Gradlinigkeit, Leidenschaft und eine klare Spielphilosophie.» Labbadia stand schon vor einem Jahr beim HSV ganz oben auf der Kandidatenliste, ehe der Club Jol unter Vertrag nahm.

Harmonisch ging der Wechsel von Labbadia aber nicht über die Bühne. «Wir haben nach dem letzten Spiel sehr viel mit Bruno gesprochen und die gesamte Situation analysiert. Dabei wurden alle Aspekte ausführlich diskutiert. Wir hatten uns schließlich für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit ausgesprochen - aber Bruno wollte einen Neuanfang», sagte Geschäftsführer Holzhäuser.

Er hatte noch kurz vor dem Wechsel die Hamburger massiv angegriffen für ihr Werben um den jungen Übungsleiter. «Der Herr Labbadia hat bei uns noch für ein weiteres Jahr einen Vertrag. Und ich habe den HSV aufgefordert, die Vertragslage zu respektieren», hatte Holzhäuser der Deutschen Presse-Agentur dpa gesagt. Außerdem wetterte er grundsätzlich gegen das aktuelle «Job-Hopping» der Fußball-Trainer: «Es ist mir zuwider.» Dem Vernehmen nach war sich der HSV mit dem Trainer-Kandidaten Nummer 1 schnell einig über einen längerfristigen Vertrag, einzig die Verhandlungen mit dem Werksclub sich schwierig.

Quelle: mopo.de

 
UEFA Pokal: HSV siegt 1:0 im "Fischerdorf"

HSV schafft Revanche: 1:0-Sieg in Bremen

Bremen - Der Hamburger SV hat die Revanche geschafft und Werder Bremens im Halbfinale des UEFA-Pokals auswärts mit 1:0 bezwungen. Eine Woche nach dem verlorenen DFB-Pokal-Spiel gegen die Bremer sorgte Piotr Trochowski (28. Minute) mit seinem «Tor des Abends» für den Sieg der Hamburger.

Im Rückspiel am 7. Mai in Hamburg hat der HSV nun beste Chancen auf das Erreichen des Endspiels am 20. Mai in Istanbul. Wie im letzten deutschen UEFA-Pokal-Halbfinale droht Werder wieder das Aus - 1988 scheiterten sie gegen Bayer Leverkusen.

Werder zeigte vor 37 500 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion erst nach der Pause mehr Engagement und nahm die Zweikämpfe konsequenter an. Doch die zahlreichen Chancen konnten die Bremer, die dank deutlicher Steigerung von Diego den Gegner teilweise einschnürten, nicht nutzen. «Wir haben einen dummen Fehler gemacht und vorne unsere vielen Chancen nicht genutzt. Aber im Rückspiel ist noch alles drin», sagte Torsten Frings. Trainer Schaaf ärgerte sich an seinem 48. Geburtstag über sein Team, dass erst nach der Pause aufgewacht war. «Man muss begreifen, dass man in beiden Hälften Leistung bringen muss. Wir müssen jetzt in Hamburg höher gewinnen als der HSV hier.»

Der HSV behielt dank starker Defensive die Oberhand und ließ sich den knappen Erfolg nicht nehmen. «Das ist eine gute Ausgangsposition, aber wir sind noch nicht in Istanbul. Wir haben es heute gut gemacht, hätten aber schon alles klar machen müssen», sagte HSV-Trainer Martin Jol, der über die Gelbe Karte von Stürmer Paulo Guerrero stinksauer war. Der Stürmer wird den Hamburgern, die zur Halbzeit der hanseatischen Festspielwochen den Ausgleich schafften, im Rückspiel fehlen. Ärger droht beiden Vereinen von der UEFA, weil im HSV-Block bengalische Feuer gezündet wurden und der gute englische Schiedsrichter Howard Webb die Partie kurz unterbrechen musste.

Ganz anders als vor einer Woche zeigten sich die Hamburger in ihrem ersten internationalen Halbfinale seit 26 Jahren von Beginn an hellwach. Olic eröffnete den munteren Schlagabtausch nach gut einer Minute, doch Tim Wiese klärte zur Ecke. Auf der anderen Seite prüfte Diego Keeper Frank Rost, der bei dem strammen Weitschuss Mühe hatte. Beim HSV fehlten die verletzten Nationalspieler Marcell Jansen und Mladen Petric. David Jarolim durfte dagegen trotz seiner Roten Karte aus dem DFB-Pokalspiel auflaufen.

Schaaf vertraute weitestgehend seinen «Pokalsiegern», verzichtete aber auf den angeschlagenen Frank Baumann, für den der schwache Grieche Alexandros Tziolis spielte. Nicht dabei waren Daniel Jensen und Petri Pasanen sowie Aaron Hunt. Claudio Pizarro konnte sich wie schon vor einer Woche kaum in Szene setzen, und Sebastian Boenisch offenbarte neben viel Einsatz nicht unbekannte Schwächen. So ebnete der 22-Jährige den Hamburgern die verdiente Führung durch Trochowski, der nach Flanke von Demel erfolgreich war. Pokal-Held Wiese war gegen den Kopfball machtlos, nachdem die Bremer Abwehrrecken den 1,69 m großen Nationalspieler mutterseelenallein gelassen hatten.

«Wir haben nicht die richtigen Schlüsse aus dem Pokalspiel gezogen», sagte Werder-Chef Klaus Allofs und mahnte für die zweite Hälfte viel mehr Engagement an. Das zeigte der Bundesliga-Zehnte und hatte durch Almeida (51.) gleich eine große Chance zum Ausgleich, die Rost erst ermöglichte und dann zunichte machte. Werder stürmte unaufhörlich, aber ohne Fortune. Auf der anderen Seite hielt Wiese alles - auch gegen Olic (65.).

 Quelle: mopo.de

 
Volksparkstadion wird ausgebaut!!!

Jetzt wird der HSV noch geiler für Fans!

Am Montag stellte der Bundesliga-Dino Pläne für einen Stadionumbau vor. Mehr Stehplätze, plus eine Fußballerlebniswelt für Kinder - mehr HSV geht nicht!

57 000 Zuschauer fasst die HSH Nordbank-Arena momentan – nach dem Umbau werden es 61 300 sein!

Auf der Nordtribüne, dem Herzen des Stadions, werden 4000 zusätzliche Stehplätze geschaffen. Unter dem Dach werden 1400 Sitzplätze zu 3000 Stehplätzen umgewandelt. Weitere 1000 Stehplätze entstehen unten am Spielfeldrand.

Dazu 800 weitere VIP-Plätze auf der Südtribüne, außerdem 17 neue Logen. Im Stadion-Innenraum wird ein Balkon angebracht.

Freuen können sich auch die Kleinsten: Neben den entsteht mit der „Kids- und Servicewelt“ auf 2500m2 ein neues Spaßcenter rund um den Fußball.

Dort können sich die Kids zwischen Indoor-Soccer-Feldern, Fußball-Tennis und einem Torschuß-Geschwindigkeitsmesser austoben.

HSV-Boss Bernd Hoffmann: „Wir rechnen mit 80 000 Kids im Jahr.“

Und die Kosten? Mit 13 Millionen Euro schlagen die Umbaumaßnahmen zu Buche, die im Sommer beginnen sollen.
Hoffmann: „Die Kosten sind fremdfinanziert. Das geht nicht zu Lasten unserer sportlichen Leistungsfähigkeit.“

Der Umbau soll zur Saison 2010/2011 abgeschlossen sein.

 

Quelle: bild.de

 
Ende der Titelträume???

HSV schwächelt im Saison-Endspurt:

0:2 in Dortmund

Dortmund - Dem Hamburger SV scheint zum Ende der Saison mehr und mehr die Luft auszugehen. Drei Tage nach dem Pokal-Aus im Halbfinale gegen Werder Bremen unterlag die Mannschaft von Trainer Martin Jol bei Borussia Dortmund mit 0:2 (0:1).

Damit verpassten die Hanseaten die Chance, zumindest für 24 Stunden mit Spitzenreiter Wolfsburg nach Punkten gleichzuziehen. Vor 80 552 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sorgten Sebastian Kehl (32. Minute) und Alexander Frei (90./Foulelfmeter) für den verdienten Sieg der Borussia, die sich nach nunmehr fünf Siegen in Serie weiter Hoffnungen auf einen Platz in der künftigen Europa League machen darf.

HSV-Coach Jol machte in erster Linie die Anstrengung am vergangenen Mittwoch für die Niederlage in Dortmund verantwortlich: «Nach so einem Pokalspiel, in dem wir viel Kraft vergeudet haben, war es natürlich schwer. Wir wollten mindestens einen Punkt mitnehmen, jetzt stehen wir mit leeren Händen da.» Dagegen hatte sein Gegenüber Jürgen Klopp abermals viel Grund zur Freude. Obwohl seine Mannschaft trotz der Maximalausbeute von 15 Punkten aus den vergangenen fünf Spielen weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz verharrt, hofft er auf ein Happy-End zum Saisonende: «Das ist ein Spiegelbild des richtigen Lebens. Harte Arbeit wird nicht immer sofort belohnt. Aber irgendwann macht sie sich bezahlt.»

Die im Vergleich zum Pokalspiel weniger offensiv ausgerichteten Hamburger erwischten auch ohne die verletzten Marcell Jansen und Mladen Petric den besseren Start. Dank der ansehnlicheren Spielanlage und der höheren Passgenauigkeit erspielten sie sich zumindest in der Anfangsphase ein Übergewicht. Das schlug sich jedoch nicht in einem Plus an Chancen nieder. Nur bei einem Schuss des wieder in die Startelf beorderten Jonathan Pitroipa (3.) war Torgefahr erkennbar.

Die zunächst zurückhaltende Borussia fand später, aber dafür eindrucksvoll ins Spiel. Mit einem ersten Warnschuss von Abwehrspieler Neven Subotic (22.), der das Lattenkreuz streifte, erwachte sie zu mehr Leben. Der Lohn für das nun größere Engagement ließ nicht lange auf sich warten: Nur zwei Minuten nach einer weiteren Möglichkeit von Nelson Valdez (30.) war Kehl zur Stelle. Eine Flanke von Nuri Sahin beförderte der Mittelfeldspieler durch die Beine von HSV-Keeper Frank Rost ins Netz und erzielte damit seinen dritten Saisontreffer. Auch in der restlichen Spielzeit bis zur Pause setzte der BVB mehr Akzente. Eine gute Reaktion von Rost bei einer großen Chance von Frei (36.) verhinderte das 2:0.

Mit der Einwechslung von Ivica Olic für Collin Benjamin versuchte HSV-Coach Jol, das flaue Offensivspiel seiner Mannschaft nach dem Wiederanpfiff zu beleben. Diese Maßnahme blieb jedoch ohne große Wirkung. Zwar ließ die Überlegenheit der Dortmunder nach, doch die Torgefahr der Gäste wurde nicht größer. Erst in der Schlussphase gewann die in der zweiten Halbzeit mäßige Partie an Fahrt. Zunächst vergab der eingewechselte BVB-Mittelfeldspieler Tinga (78.) eine Konterchance, dann traf auf der Gegenseite Albert Streit (80.) per Kopf nur die Unterkante der Latte. Den Schlusspunkt setzte jedoch die Borussia: Nach einem Foul von Michael Gravgaard entschied Schiedsrichter Michael Kempter auf Elfmeter, den der Schweizer Frei in der Schlussminute sicher verwandelte.

Quelle: mopo.de

 
Aus im DFB Pokal

Elfer-Fluch im Volkspark

Martin Jol hat es erkannt.

"Wir müssen unsere Spiele vor dem Elfmeterschießen entscheiden",

gab der Trainer mit gequältem Lächeln zu verstehen

 

Schon im Januar patzten seine Jungs, in Dubai gegen den AC Mailand war das jedoch ziemlich schnuppe. Gegen Werder tat es richtig weh ...

Der Volkspark und Elfmeterschießen - das passt irgendwie nur für den Gegner zusammen. Die letzten drei Entscheidungen vom Punkt brachten dem HSV nichts als Ärger und Frust. Am 2. Oktober 1985 triumphierte Sparta Rotterdam im UEFA-Cup mit 4:3 (Rolff, Schröder und McGhee verschossen). Ganz bitter wurde es am 24. August 1999 im UI-Cup-Finale gegen Montpellier - 0:3, Panadic, Groth und Babatz scheiterten. Nun das Flop-Schießen gegen Werder.

Nur Mathijsen traf, Boateng, Olic und Jansen fanden in Wiese ihren Meister. Normalerweise hätten andere schießen sollen. Aber Guerrero war gelb-rot-gefährdet, "er war außer sich und musste raus", so Jol. Petric und Pitroipa schieden verletzt aus, Jarolim wegen seiner Roten Karte. Trochowski, der sicherste Schütze, wartete als Letzter. Und vergeblich.

(Quelle: mopo.de

 
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